Airline und kein Ende, Hi-Jack auf der Haube und kurze Schrauben am Lampenbügel

Sven „t h e mechanic“ meint, lange herausstehende Edelstahl-Schrauben an den LEDs sehen unprofessionell aus. Sven „t h e mechanic“ hat meistens recht. Ok… nach einer  längeren krampfigen Turn- und Tanzübung auf dem neu auf der Motorhaube montierten Hi-Jack Extreme (die Leiter auf dem Foto von Doro ist einfach nur peinlich, die stand nur versehentlich da rum…) ist es geschafft – keine unprofessionellen Edelstahl-Schraubenüberstände mehr am schwarzen Lampenbügel.
Die (extra) schwarz eloxierten Airline-Zurrschienen sollen und müssen heute seitlich ans Auto geklebt und genietet werden. Es ist der letzte Termin vor unserem geplanten einwöchigen Probelauf im Reisetrimm auf Korsika. Der Landy geht heute Abend nach Worms zum „Maddin„. Dort bleibt er eine Woche und kriegt ein komplett neues Fahrwerk plus eine pneumatisch betriebene Differentialsperre an der Hinterachse.
Die Löcher in die Zurrschienen werden im Wohnzimmer gebohrt und gesenkt – es ist schließlich Sonntag. Die vielen Alu-Späne sind coole Deko – „industrial art“ style.
Dann werden 44 „4mm-Leise-Sonntags-Löcher“ in den Landy gebohrt. Es tut wieder richtig weh… Und dann plötzlich noch mehr: die mitgelieferten Senkkopfblindnieten sind viel zu kurz. Ein Desaster…
Wir fahren ohne seitliche Airline-Zurrschienen nach Worms und liefern den Landy bei „Maddin“ ab.

Dicht…!

Nicht nur die Höherlegung, sondern zusätzlich die Abdichtung der Luftansaugung ist eine Lebensversicherung für den Motor.
Wofür? Na, für Wasserdurchfahrten.
Wer will das? Keiner der sich bewusst macht, dass das leicht zum Totalverlust des Fahrzeugs führen kann.
Lässt es sich vermeiden? Nicht alle, aber manche schon… (Bitte nicht nachmachen!)
Der Luftansaugtrakt beim Defender besteht aus ein paar lose zusammengesteckten Hartplastik-Kanälen, die man einfach nicht zuverlässig gegen eindringendes Wasser schützen kann.
Daher die, wie sich heute noch herausstellen sollte, sehr aufwändige und tückische Verlegung der Luftansaugung durch einen 100mm dicken, temperaturbeständigen, flexiblen Spiralschlauch, der jeweils am Luftfilter auf der einen und an einem, von Rainer extra angefertigten, speziellen Adapter aus Edelstahl auf der anderen Seite, mit einer noch spezielleren Schlauchschelle befestigt wird. (Der recht spezielle Schachtelsatz ist vom Auto speziell so beabsichtigt, damit auch wirklich jedem Leser klar wird, dass es sich hierbei um eine sehr sehr spezielle Sache handelt).
Der Adapter wird mit Würth „Klebt & Dichtet“ auf dem Mantec Schnorchel befestigt. Der wiederum wird mit dem Kotflügel verschraubt… Und dann isses dicht…! Hoffentlich…!
Heiko „t h e engineer“ und ich haben zu zweit ca. 7h an den Kanälen und Schläuchen gerissen, gezerrt und geschraubt was ging, bis uns die Finger abgefallen sind.
Zwischendrin sah es so aus, als ob der alte Kanal nicht raus geht. Also haben wir ihn mutwillig im Motorraum zersägt. Dann sah es lange Zeit so aus, als ob sich der neue Schlauch nicht reinquetschen lässt. Fühlt sich blöd an, wenn man zuvor den alten Kanal zersägt hat. Die Kräft schwanden, die Arme, Hände und Finger taten unglaublich weh… Zum guten Schluss gab es ein „happy end“, aber sehr sehr knapp.
Speziell… aber dicht!

LED „arrabiata“, eine Kiste, die sich wehrt und Physik zum Anfassen

Das LED Arbeitslicht haben wir heute Abend getestet. Die Nachbarn dachten, es sei ein Wetterleuchten. Es ist – etwas :-/ – zuviel des Guten, wenn man schlagartig knapp 13.000  Lumen aus ca. 200 Watt auf Augen kriegt. Aber was uns sehr beeindruckt: eine fussballfeldgroße Fläche wird – gefühlt – taghell ausgeleuchtet. Und was die brutale Helligkeit angeht, beruhigen wir uns damit, dass die Leuchten paarweise zu schalten sind.
Die Kotflügel-Staukiste wehrt sich bis spät in die Nacht. Dann gibt sie auf und lässt sich sauber mit Inhalt verschließen: großer T-Max-Kompressor plus Zubehör, kinetisches Bergseil, Baumankergurt, Seil-Rolle, zwei Schekel und zuletzt noch Mr. Funnel, der kleine Wunder-Trichter, der den Kraftstoff reinigt und entwässert, bevor er in den Tank gepumpt wird. Alles in allem keine ganz schlechte Ausbeute…
Beim FLEXiblen Anpassen der Airline-Zurrschienen, mit deren Hilfe vier Sandbleche rechts und drei Kanister links seitlich an der Karosserie befestigt werden sollen, macht Sven die Beobachtung, wie stark sich Aluminium beim Flexen erhitzt und ausdehnt.  Ups. Geklebt und genietet werden die Schienen hoffentlich morgen…

 

Mehr Platz – koste es, was es wolle

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Platz ist rar – und teuer. Zusätzlichen Stauraum an Stellen zu schaffen, wo die Land Rover Defender Konstrukteure vor über 65 Jahren viel Luft mit Aluminiumblech verkleidet haben, kostet nicht nur Geld und Zeit, sondern auch jede Menge Überwindung. Ich messe aus, messe mindestens fünf mal nach und überlasse letztlich Sven – „the mechanic“ – mit seiner legendär-ruhigen Flex-Hand den tödlichen Schnitt in den unversehrten Kotflügel.
Es tut richtig weh, aber nach zwei kleineren Korrekturen lässt sich die von außen zugängliche GMB-Kotflügel-Staukiste einsetzen. Wir verschieben den Rest der Montage auf morgen und ich fahre mit „offenem“ Kotflügel zu Rainer, um Blecharbeiten für den 2. Reserverad-Halter und die Alubox – beides auf dem Dachträger – zu besprechen.

Licht aufs Dach

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Licht – gute Ausleuchtung und flexibler Einsatz bei geringem Stromverbrauch.
Ein weiterer Sicherheitsfaktor. Da wir nur tagsüber unterwegs sein wollen, werden wir es normalerweise nicht brauchen. Wenn wir es brauchen, dann ist was schief gegangen. Wenn wir es dann nicht hätten, wäre es problematischer… Daher kommen wir an der LED Technik nicht vorbei.
Eigentlich hätte es eine 115cm LED Light Bar werden sollen. Sieht cool aus (jaja, nicht so wichtig…) und erfüllt die anderen zwei Kriterien bestens, ist aber nicht flexibel. Nur an oder aus. An bedeutet, eine Fläche von drei Fußballfeldern wird heftig ausgeleuchtet. Aus bedeutet… dunkel :-/
Wir entscheiden uns für 6 runde LEDs vorne und zwei hinten von der Firma TerraLED. Das Preis-Leistungsverhältnis ist gut, die unterschiedlichen Leuchtwinkel von 60°/30° und 10° verbunden mit einer paarweisen Schaltung von 2-/4- oder 6-LEDs bieten genau die Flexibilität, die wir brauchen. Geschaltet wird jedes Paar über ein Relais, die hinteren Arbeitslampen sogar einzeln. Dadurch wird der Schaltstromkreis von dem Lichtstromkreis getrennt, um die Schalter vor zu hoher Stromlast zu schützen – natürlich aus… genau… Sicherheitsgründen.
Sven – „the mechanic“ – tüftelt die trickreiche Schaltung aus, damit das Licht auch per Funkfernbedienung aus dem Dachzelt zu schalten ist… natürlich aus… yep… Sicherheitsgründen.
Ich liege heute hauptsächlich unter dem Auto und säge Schrauben auf, die man eigentlich nicht aufsägen müssen sollte… :-(   Das Duschwasser verfärbt sich unansehnlich…

++++++++ Nach langem Überlegen und Abwägen kommen sie runter, die schönen schwarz gepulverten originalen Defender-Alufelgen. Ersetzt werden sie durch die verstärkten Wolf-Stahlfelgen der Militärversion unseres Land Rovers. Die zulässige Radlast erhöht sich so auf satte 2200kg pro Rad was einem theoretischen Fahrzeuggesamtgewicht von 8,8t entsprechen würde. Natürlich versuchen wir die 3t Gesamtgewicht im finalen Reisetrimm nicht zu überschreiten. Der Rest ist Reserve für extreme Situationen. Ein weiteres Argument: Alu bricht, Stahl verbiegt. Es lässt sich manchmal sogar mit dem Hammer überreden, wieder in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Ein kleiner Wehrmutstropfen… die Optik… Jaja, nicht so schlimm… {CAPTION}
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